Ukraine Rundreisen
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Multikonfessionelle Westukraine. Rundreise
detaillierte Kundenbewertung Reisecode: F1-0850U-06REL
  • Weiterempfehlung dieser Reise
84%
  • Reiseverlauf (Reiseroute, Besichtigungen, Organisation)
82%
  • Hotels
86%
  • Buskomfort
80%
  • SM Reiseleitung
94%
  • Weiterempfehlung vom Reiseveranstalter Sib’medwed
99%
Diese Angaben basieren auf den Ergebnissen der schriftlichen Befragung der Reisegäste im Jahr 2016.

Die Bewertung erfolgte ausschließlich durch die Gäste, die tatsächlich an dieser Reise teilgenommen haben.

Teilnahmequote an der Befragung: 84%
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Multikonfessionelle Westukraine. Rundreise
7-Tage Studienreise
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Highlights der Reise:       

  • Multikulturelles und multiethnisches Erbe der UNESCO Stadt Lemberg
  • Innenstadt von Czernowitz auch „Babylon am Pruth“ genannt
  • Ausflug nach Sadagora, dem „jüdischen Vatikan“ und Zentrum des Chassidismus
  • Besuch der altgläubigen Kirchengemeinschaft der Lipowaner
  • Der zweitwichtigste orthodoxe Wallfahrtsort der Ukraine – Lavra in Potschajiw
  • Fachvorträge von bekannten Historikern in Lemberg und Czernowitz


Tag 1. Lwiw
Tag 2. Lwiw
Tag 3. Lwiw – Krechiw – Schowkwa – Rückkehr nach Lwiw
Tag 4. Lwiw – Dornfeld – Halytsch – Iwano Frankiwsk
Tag 5. Iwano Frankiwsk – Kolomyja – Tscherniwtzi
Tag 6. Jüdisches Tscherniwtzi – Bila Krynycja – Tscherniwtzi
Tag 7. Tscherniwtzi – Chotyn – Kamjanetz Podilskyj – Ternopil – Potschajiw
Tag 8. Potschajiw – Brody –  Olesko – Lwiw
 

 

 

 

Tag 1. Lwiw

Anreise in Eigenregie per Flug/Bahn und Transfer zum Hotel. Empfang von Ihrem ukrainischen Reiseleiter.  Abendessen und Übernachtung. 

Tag 2 – Lwiw 

Lemberg (ukrainisch – Lwiw) ist eine durch verschiedene Epochen und Herrscher geprägte Kulturmetropole und größte Industriestadt im Westen der heutigen Ukraine. Stadtbesichtigung am Vormittag: historische Innenstadt mit vielen UNESCO geschützten Baudenkmälern. Der Vortrag vom Religionshistoriker der Ukrainischen Katholischen Universität und anschließende Diskussion vermitteln Ihnen einen profunden Überblick über die Vergangenheit und die Gegenwart der ukrainischen Religionsgemeinschaften. Danach besichtigen Sie noch das neue Priesterseminar der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche in Lwiw.

Tag 3 – Lwiw – Hoschiw – Iwano Frankiwsk – Tscherniwtzi 

Heute verlassen Sie Lwiw und begeben sich auf den Weg nach altösterreichischem Kronland Bukowina. Unser Erster Besichtigungspunkt ist ein Pilgerort im Dorf Hoschiw, wo sich ein Kloster der Christi Verklärung befindet. Das Kloster ist seit 1570 bekannt und wurde zu einem wichtigen Marienwallfahrtsort für die Katholiken in der Westukraine. Am Mittag kommen Sie nach Iwano Frankiwsk (früher - Stanislau), wo vor dem Mittagessen noch eine kurze Stadtbesichtigung stattfindet. Am Nachmittag erreichen Sie Tscherniwtzi. Diese Stadt, im deutschsprachigen Raum eher als Czernowitz bekannt, war ein wichtiger Handelsstützpunkt für das Kiewer Reich und entwickelte sich als eine Landeshauptstadt des altösterreichischen Herzogtums Bukowina. Sie sehen eine wunderbar erhalten gebliebene Innenstadt Wiener Prägung, wo am Beispiel der Herrengasse, der einstiegen orthodoxen Metropolitenresidenz (heute Unihauptgebäude und zugleich UNESCO-Weltkulturerbe), des Jüdischen Tempels und des jeweiligen Volkshauses für Deutsche, Polen, Rumänen etc. sehr viele Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu Westeuropa nachvollziehbar sind.  

Tag 4 – Jüdisches Czernowitz – Bila Krynytzja – Tscherniwtzi

Der heutige Vormittag ist dem jüdischen Erbe von Tscherniwtzi gewidmet, das für verschiedenste religiöse Strömungen als Babylon des südöstlichen Europas, und Jerusalem am Pruth öfters bezeichnet wurde. Die Führung wird von dem Zeithistoriker und Direktor des Museums für Kultur und Geschichte des Bukowinaer Judentums in Tscherniwtzi abgehalten, der als einer der besten Kenner dieser Thematik europa-weit gilt. Sie besichtigen Sadagora, ein altes Zentrum des in der Ukraine entstandenen Chassidismus. Nach dem Mittagessen unternehmen Sie einen Ausflug zur ukrainisch-rumänischen Grenze. Das Thema dieser Reise ist – die Lipowaner bzw. die Altgläubigen. Die Adepten dieser kleinen Religionsgemeinschaft gelten selbst für das russische Volk – von welchem sie abstammen – als Exoten. Das religiöse Zentrum der Lipowaner befindet sich in Bila Krynycja. Rückfahrt nach Tscherniwtzi.

Tag 5. Tscherniwtzi – Chotyn – Kamjanetz Podilskyj – Potschajiw

Der heutige Tag bietet Ihnen etliche frische Eindrücke, die aufgrund des reichen historisch-kulturellen Erbes der Region immer wieder entstehen. Unsere Route führt Sie zum zweitgrößten Fluss der Ukraine – Dnister. Die erste Besichtigung ist in Chotyn geplant. Es ist eine herrliche Burganlage am Dnister-Ufer, die ursprünglich die osmanisch-polnische Grenze bewachte. Danach besichtigen Sie eine atemberaubende Burgstadt Kamjanetz Podilskyj, die noch im litauischen Zeitalter der ukrainischen Geschichte entstand und zur wichtigen Drehscheibe der osteuropäischen Handelsbeziehungen geworden ist. Nach dem ausführlichen Rundgang erwartet Sie ein üppiges Mittagessen im besten Restaurant dieser Stadt. Unser Endziel für den heutigen Tag ist Potschajiw, das nach dem Kiewer Höhlenkloster als ein zweitwichtigster orthodoxer Wallfahrtsort der Ukraine gilt. Sie werden ein orthodoxes «Bollwerk» in der Ukraine bestimmt bewundern, wo sich sehr viele spirituellen Gedanken neu überdenken lassen.

Tag 6. Potschajiw – Brody – Olesko – Lwiw

Am Morgen können Sie an einem Gottesdienst im Kloster in Begleitung von gregorianischen Gesängen selbst fakultativ teilnehmen. Der heutige Tag bereitet Ihnen auch viele neue Erlebnisse: Brody – ein Beispiel der alten österreichischen Grenzstadt im nord-östlichen Zipfel der Monarchie. Brody war vor einem Jahrhundert nicht nur Garnisonsstadt dem russischen «Bären» gegenüber liegend, sondern auch eines der bekanntesten jüdischen «Stettl» in Galizien, wo u.a. der berühmte deutschschreibende Autor Josef Roth zur Welt kam. Sie unternehmen einen Stadtrundgang, während dessen Sie das Roths Gymnasium, die Ruinen der jüdischen Synagoge sowie den erstaunlich gut erhalten gebliebenen jüdischen Friedhof besichtigen können. Später geht es für Sie schon Richtung Lwiw, wobei auch an dieser Strecke etliche historische Sehenswürdigkeiten liegen. Unterwegs erblicken Sie ein Schloß in Olesko – Geburtsort vom polnischen König Johann III. Sobieski, der 1683 die letzte türkische Belagerung von Wien beendet hatte. Das Mittagessen ist in einem Restaurant im mittelalterlichen Stil geplant, das sich im Schlosskeller befindet.

Tag 7. Lwiw Abfahrt

Heute verabschieden Sie sich von Ihrem Reiseleiter und verlassen die Ukraine. Transfer zum Flughafen. Abflug nach Hause.

 

Preis pro Person bei Doppelbelegung: auf Anfrage

Teilnehmerzahl:  mind. 4 Personen

Reisecode: F1-0850U-06REL

Termin: Juni- September



Inkludierte Leistungen:       

  • Top Routenwahl mit den schönsten und wichtigsten Orten der Westukraine 
  • 6 Übernachtungen in guten bis gehobenen Mittelklassehotels 
  • 6x Frühstück, 4x Mittagessen, 5x Abendessen. 
  • Durchgehende deutschsprachige Reiseleitung während der ganzen Reise 
  • Fachkundige deutschsprachige Führungen und Vorträge laut Programm
  • Sämtliche Transfers und Stadtrundfahrten im modernen Reisebus laut Programm
  • Alle Eintritte für Besichtigungen laut Programm